AUW Frauen & Mütter

Das Angebot richtet sich primär an alkoholabhängige Frauen und Mütter mit Kind im Rahmen des Ambulant unterstützenden Wohnens (AUW) die ein hohes Maß an Autonomie und Verantwortung für sich selbst tragen möchten. Es stellt ein i.d.R. zugehendes und aufsuchendes Angebot dar, bei dem die Betroffenen in eigenen Wohnverhältnissen leben. Die Reha-Zentrum Oberpfalz Suchthilfe gGmbH stellt hierfür 6 neuwertige, großzügige und modern gestaltete Apartments im Ortskern des Marktes Waldthurn zur Anmietung zur Verfügung.

Hilfe zur Selbsthilfe, Unterstützung im Umgang mit süchtigem Verhalten und zuverlässiger Rückhalt in Belastungssituationen charakterisieren die Betreuung. Das Angebot versteht sich als Stabilisierungsmaßnahme für suchtkranke Frauen ohne und mit Kindern. Mit Hilfe eines schützenden, begleitenden und unterstützenden Rahmens in Form eines ambulant unterstützten

Wohnens bekommen die Frauen die Chance, mit ihrer Erkrankung und ihren Kindern einen Neuanfang zu wagen. Sollte eine Fremdunterbringung der Kinder bereits erfolgt sein, könnte eine begleitete Rückführung durch das Jugendamt im Rahmen des Ambulant unterstützten Wohnens durchgeführt werden.

Frauen und Mütter können im eigenen Wohnumfeld lernen, mit ihrer Suchterkrankung abstinent zu leben und den Alltag ohne oder mit Kind zu bewältigen. Die Reha-Zentrum Oberpfalz Suchthilfe gGmbH möchte mit diesem speziellen ambulanten Angebot, eine wichtige Lücke im Versorgungssystem schließen. Zusätzlich zu den Leistungen der Eingliederungshilfe durch die Reha-Zentrum Oberpfalz Suchthilfe gGmbH stehen wir für die Vermittlung zum örtlich zuständigen Jugendamt unterstützend zur Seite. Erzieherische Hilfen im Sinne des §§ 27ff. SGB VIII werden durch das Reha-Zentrum Oberpfalz Suchthilfe gGmbH nicht erbracht.

Ziele

  • Förderung von Gesundheit und Suchtmittelfreiheit
  • Bewältigung des Alltags
  • Unterstützung der Selbstbestimmung
  • Verhinderung stationärer Aufenthalte
  • Soziale Einbindung
  • Betreuungsangebot:
  • Leistungen zur Kontaktaufnahme, Erstkontakt
  • Leistungen im Rahmen eines standardisierten Aufnahmeverfahrens
  • Alltagspraktische Unterstützung, Einübung von und Anleitung zu hauswirtschaftlichen bzw. lebenspraktischen Fähigkeiten
  • Begleitenden Hilfen zur Basisversorgung und alltäglichen Lebensführung bei
    • Ernährung
    • Körper- und Wäschepflege
    • Reinigung und Aufräumen der Wohnräume
  • Hilfen bei der Inanspruchnahme gesundheitsbezogener Leistungen
    • Leistungen im Bereich der sozialpsychiatrischen Grundversorgung, wie z.B.
    • Leistungen im Bereich der Krisenversorgung
    • Psychosoziale Stabilisierung
    • Klientenbezogene Kooperation mit rechtlichen Betreuern, Ärzten, Kliniken und Institutsambulanzen
  • Leistungen im Bereich der Hinführung zur bzw. Erhalt der Beschäftigung, Arbeit u. Ausbildung
  • Hilfestellung bei der Regelung der wirtschaftlichen Situation und bei Behördenangelegenheiten
  • Unterstützung bei sozialen Kontakten wie
  • Kontaktpflege zu Angehörigen, Freunden
  • Kontaktaufbau zum Wohnumfeld (Wohnhaus, Gemeinde, Vereine, Gemeindeintegration)
  • Freizeitgestaltung
  • Gruppenangebote des Dienstes
  • Koordination der notwendigen Hilfen
    • Hilfemix – Organisation, Beratung, Unterstützung, Anleitung und Vermittlung von Hilfen im häuslichen bzw. außerhäuslichen Bereich
    • Mitwirkung bei der Erstellung des Hilfeplans